Muster Webseite – Usability Webdesign

Donnerstag, 26. Februar 2009, 16:18 Uhr
Abgelegt unter: Projekte

Freuen Sie sich auf eine benutzerfreundliche Webseite.In den letzten Jahren wurde viel über Benutzerfreundlichkeit auf Webseiten geschrieben und diskutiert. Die Entwicklung zu immer mehr Usability geht weiter. Dies hat dazu geführt, das insbesondere grosse Seiten erheblich einfacher zu bedienen sind.

Durch den maßvollen Einsatz grafischer Elemente, gepaart mit sauberen CSS-Anweisungen und klarer Typografie lassen sich heute schnell erfassbare und leicht zu bedienende Webseiten gestalten. Dazu kommt eine Sprache, die der Besucher versteht. Was nützt es, wenn von „FAQ‘s“ die Rede ist, aber der Besucher nicht weiss, das er hinter diesem Kürzel die „Frequently Asked Questions“ (häufig gestellte Fragen) finden kann, die ihm im schlimmsten Fall oberlehrerhaft die Nutzung der Webseite erklärt?

Es ist keinem Besucher zu verdenken, wenn er nach solchen Surferlebnissen die Seite verlässt und sich eine bessere Seite (womöglich die des Mitbewerbers) ansieht.

Doch wenn man sich so manche Webseite einiger kleiner oder mittelständischer Unternehmen ansieht, muss man feststellen, das die Seiten wenig benutzerfreundlich sind. Da wird häufig vom Besucher Fachwissen gefordert, welches er bestenfalls hat, wenn er sich in der gleichen Branche heimisch fühlt. Neben dem abschreckenden Fachvokabular finden sich immer noch die inzwischen verpönten Flash-Intros. Darüber hinaus sind erschreckend viele Seiten im Netz, die nur unter bestimmten Browsertypen oder nur unter einigen Betriebssystemen einwandfrei funktionieren.

Einmal abgesehen von veralteten Inhalten, bei denen über eine Veranstaltung im September 2006 hingewiesen wird, haben viele Seiten den Charme eines Jahrmarktes mit wilden Farbspielen, einer bunten Mischung aus Schriftgrößen und diversen übertriebenen Formatierungen.

Benutzerfreundliche Webseite eines kleinen Unternehmens

Eine hohe Benutzerfreundlichkeit erreicht man leichter, als es sich ggf. vorerst anhört. Es beginnt damit, dass Fremdwörter vermieden werden sollten, eine klare, schnell erfassbare Navigation eingesetzt wird und auf wilde Schnörkel im Bereich des Webdesign eher verzichtet werden sollte.

Um Ihnen einen Eindruck zu verschaffen, wie eine benutzerfreundliche Webseite aussehen könnte, habe ich für die Firma „Formen Muster“ eine Musterseite produziert und  online gestellt.

Folgende Eigenschaften sind berücksichtigt:

  • klare Navigation ohne Fremdworte
  • Ständige Anzeige: „Wo bin ich gerade?“
  • Einfache Bedienung mit Menüs
  • Saubere textliche Gestaltung
  • Dezent eingesetzte grafische Elemente

Dieses Webdesign-Muster ist beispielhaft zu verstehen.
Im Zuge Kunden-Auftrages werden den spezifischen Vorgaben entsprechend ein individuelles Webdesign erstellt.

Webdesign – Muster eines kleinen Unternehmens besuchen.



Privathäuser im Streetview rechtens

Donnerstag, 19. Februar 2009, 15:56 Uhr
Abgelegt unter: Online Trends

Die umstrittenen Fotos, die Google für den Dienst Street View durchführt, sind nach Ansicht eines Gerichtes im US-Bundesstaat Pennsylvania rechtens. Wie Golem heute berichtet, wurde die Klage eines Ehepaares abgewiesen, da sie weder einfache Schritte unternommen hätten, die Street View – Bilder aus dem Netz entfernen zu lassen, noch beweisen konnten, das die Privatsphäre verletzt wäre. Ebenfalls wäre der Wert des Privathauses, welches sich in einer Privatstrasse befindet, nicht gesunken.

Auch wenn die Kläger scheinbar nicht gut auf einen Prozess mit Google vorbereitet schienen, so zeigt es sich hier erneut, das der Trend, das Google die ganze Welt fotografieren wird, anhält. Man kann davon ausgehen, das noch einige Datenschützer und Privatpersonen gegen das Fotografieren juristisch angehen wird, aber vermutlich wird es bestenfalls zu Verzögerungen, aber nicht um das Einstellen der Arbeiten am Street View Projekt kommen.



Twitter ist Quatsch?

Mittwoch, 11. Februar 2009, 13:51 Uhr
Abgelegt unter: Online Trends

Soziale Netze und Blogs sind wohl die beiden größten Angebote, die das Web 2.0 mit sich gebracht haben. Gerade die sozialen Netze werden gern kritisiert, da viele Nutzer schlicht zuviel persönliche Informationen preisgeben und sich scheinbar nicht im Klaren darüber sind, das diese privaten Infos nicht nur für zielgerichtete Werbung, sondern auch für Recherche potentieller Arbeitgeber genutzt werden können. Es ist davon aus zu gehen, das einige Nutzer es sich im Nachhinein verkniffen hätten, die eine oder andere Info zu veröffentlichen.

Nun gibt seit einiger Zeit Twitter. Dieses System, welches technisch auf den ersten Blick an die beliebte SMS – Funktion per Mobiltelefon erinnert, da es sich auf wenige Zeichen beschränkt, hat aber weit mehr Möglichkeiten als eine SMS.

Wie das Webwriting-Magazin sehr anschaulich berichtet, geht es beim twittern um eine für viele Nutzer recht ungewöhnliche Kommunikationsform, denn hier wird zwischen einem virtuellen Raum (z.B. ein Forum) und einem Schwarm unterschieden. Das Zauberwort beim Twittern lautet “follow me”. Jeder Twitter-Nutzer folgt einem oder mehreren anderen twitternden Nuzern. Somit bekommt jeder Twitter-Nutzer einen Schwarm an “Followern”, die ihm folgen.

Doch wozu das Ganze – ist Twitter nicht sinnloser Zeitvertreib?

Von vielen Neulingen oft als Quatsch abgetan,  so nutzen inzwischen sehr viele Menschen den Twitter Dienst. Sei es,  um online ein bestimmtes Produkt vermarkten wollen, die eigene (oder Parteiweite) politische Meinung zu verbreiten oder auch “nur” um mit Freunden in Kontakt zu kommen – es wird getwittert, was das Zeug hält.

Schon lange tragen gut besuchte Blogs zur Meinungsbildung bei und die sehr offenen Diskusssionsmöglichkeiten im Netz werden von wohl jedem Internet-Nutzer als neutrale Informationsquelle angesehen. Twitter bietet hier auch jede Menge Möglichkeiten, Meinungen zu streuen und zu empfangen. Das Lesen von Tweets (so heißen die Twitternachrichten) ist also eher dann sinnloser Zeitvertreib, wenn die Nachrichten ohne nennenswerten Inhalt sind, doch man kann sich auch jederzeit der Verfolgung einer Twitter-Nutzers wieder entziehen.

Also, Quatsch ist der Twitter-Dienst sicher nicht, aber man muss wissen, wie und wie oft man ihn einsetzt.



Wien mit Street View

Montag, 9. Februar 2009, 09:40 Uhr
Abgelegt unter: Online Trends,Sicherheit

Schleswig-Holsteinische Datenschützer haben im Oktober 2008 juristisch erreicht, das Google keine Street View Fotos in Schleswig-Holstein für den eigenen Dienst Google Maps erstellen darf. Doch der Trend, unsere Städte und Straßen mit echten Fotos abzulichten und für jedermann auf virtuellen Landkarten öffentlich einsehbar zu machen, hält an.

Wie netzwertig berichtet, gibt es auf norc.at eine recht umfassende Street View – Ansicht der Stadt Wien. Ob es die Staatsoper oder der Stephansdom ist, einen sehr großen Teil der Stadt Wien lässt sich so virtuell bereisen. Neben einer guten Bildqualität bietet die Straßenansicht Navigationspfeile, mit denen man sich virtuell auf der Stelle drehen und so eine 360° Rundumsicht genießen kann. Darüber hinaus lässt sich etwas nach unten und nach oben schwenken. Die Zoom-Funktion, mit der man den Bildausschnitt ändern und beim heran zoomen Details besser erkennen kann, wird Datenschützern sicher ein Dorn im Auge sein, denn auf einigen Bildern aus Wien kann man recht nah an Hausfronten heran zoomen und somit nicht nur öffentliche Schaufenster-Auslagen, sondern auch in Privaträume hineinsehen, die nicht mit einer Gardine den Blick verdecken.

Screenshot der Street View aus Wien

Technisch ist die Street View -Funktion faszinierend und man kann Stunden damit verbringen, sich Gegenden anzusehen, die entweder zwecks Urlaubsplanung interessant sind oder man sich über Gegenden informieren möchte.

Datenschutzrechtlich ist das Thema nach wie vor ein schwieriges Terrain, denn wer möchte sich beim Frühstücken im Netz sehen – und das dauerhaft?