Donnerstag, 26. März 2009, 17:19 Uhr
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Online Trends
Wer Twitter nutzt, bezahlt an Twitter keinen Cent. Auch dann nicht, wenn man den Microblogging Dienst kommerziell nutzt. Wie bekannt wurde, ist diese Zeit nun bald vorbei. Noch in diesem Jahr will Twitter zusätzlich zu den kostenlosen Accounts Add-On’s anbieten, die insbesondere Firmen, die Twitter für Marketing-Aktionen und Werbebotschaften nutzen können.
Wie dem Netgestalter zu entnehmen ist, soll es angeblich (!!) 4 Premium-Account-Modelle geben:
- Sparrow ($5/Monat) – Benutzer erhalten maximal 145 Zeichen pro Tweet und 5 extra zufällige Follower.
- Dove ($15/Monat) – Benutzer erhalten maximal 160 Zeichen pro Tweet, 25 zufällige Follower extra, einen zufälligen berühmten Follower und eine Rechtschreibprüfung. Als eine Art Bonus ein “Fail Whale” T-Shirt.
- Owl ($50/Monat) – Benutzer erhalten maximal 250 Zeichen pro Tweet, 100 zufällige Follower extra, 2 zufällige berühmte Follower , 30 Minuten taucht man auf der Liste der empfohlenen Tweets auf, Rechtschreibprüfung, “Fail Whale” Hoodie (Kapuzenpulli).
- Eagle ($250/Monat) – Benutzer erhalten maximal 500 Zeichen pro Tweet, 1000 zufällige follower extra, 3 berühmte Follower nach eigener Auswahl, 5 Stunden pro Monat taucht man auf der Liste der empfohlenen Tweets auf, einen Twitter “Hausmeister-Service”, der Tweets automatisch sendet, wenn man nicht online ist oder beschäftigt, Rechtschreibprüfung, “Fail Whale” Smoking, eigene “Fail Whale” Seite, wenn Service nicht verfügbar ist.
Ob es so kommen wird, wie unter anderem die Satireseite BBspot berichtet, ist wohl bestenfalls eine Vermutung. Wahr zu sein scheint, das laut Spiegel online grundsätzlich Twitternutzer kostenpflichtige Add-On’s nutzen können, die dann unter kommerziellen Gesichtspunkten für Firmen interessant seien. Welche Funktionen diese haben werden, ist noch nicht bekannt.
Es war bei der stark steigenden Beliebtheit von Twitter nur eine Frage der Zeit, bis Biz Stone (Mitgründer von Twitter) öffentlich ans Geld verdienen denkt. Man darf nun mit Spannung erwarten, ob und in welchem Umfang Firmen die kostenpflichtigen Twitter-Add-On’s nutzen werden.
Wer in den letzten Tagen die falschen und echten Meldungen rund um Twitter und den möglichen Geschäftsmodellen verfolgt hat, kann zum Einen sehen, welche Informationsmacht Twitter besitzt und zum anderen, wie nah echte Meldungen und Presse-Enten zusammen stehen.
Vom Web 2.0 ist immer noch die Rede, obwohl es viele nicht mehr hören können. Neben Blogs sind die vielen sozialen Netzwerke eine typische Entwicklung, die man im Bezug auf das viel zitierte Web 2.0 nennen muss.
Wie die Online-Ausgabe der FAZ auf Basis einer Studie von Nielsen Wire schreibt, sind die sozialen Netzwerke wie Facebook, Myspace und Co. auf der “Überholspur”. Die Studie zeigt unter anderem, welche Anbieter im Bereich der sozialen Netzwerke welche Zuwächse erfahren.
9 große Industrieländer wurden in dieser Studie erfasst und ausgewertet. Dabei fällt auf, das die beiden typischen Web 2.0 – Anwendungen Blogs und eben die sozialen Netzwerke die größten Zuwachsraten verzeichnen.
Was ist ein soziales Netzwerk?
Jeder Mensch kennt andere Menschen. Soziale Netzwerke wie z.B. Facebook nutzen diese Tatsache, indem Sie jedem Menschen eine kostenlose Mitgliedschaft anbieten. Mit dem Account in einem sozialen Netzwerk kann man je nach Anbieter eine Fülle von Funktionen nutzen.
- Suche nach Menschen, die man aus dem echten Leben kennt: Freunde, ehemalige Arbeitskollegen, Schulfreunde, Verwandte,… Um diese Menschen zu finden, ist es aber notwendig, das diese Menschen ebenfalls einen Account im gleichen Netzwerk besitzen. Um sich finden lassen zu können, ist es notwendig, ein Mindestmaß an persönlichen Daten von sich zu hinterlegen.
- Über die Profile anderer lassen sich neue Menschen kennenlernen.
- Über ein integriertes Nachrichtensystem kann man mit anderen im Kontakt bleiben.
- Es lassen sich diverse Daten (Bilder, Videos, Links, etc.) über das Netzwerk austauschen.
- Zu einem Account gehört häufig ein Blog, der es ermöglicht, aktuelle Informationen über sich bekannt zu geben.
- Innerhalb eines Netzwerkes gibt es Gruppen oder Foren, in denen sich Nutzer zu einem Thema zusammen finden können.
- Jeder kann Termine in seinem Account verwalten, die andere Nutzer einsehen können.
Die obige Liste zeigt nur die wichtigsten Funktionen, je nach Netzwerk unterscheiden sich die Funktionen. Da sich diese Netzwerke stark steigender Beliebtheit erfreuen, kann man davon ausgehen, das ein immer größer werdender Teil unserer Freizeit online verbracht wird. Einen Account in einem sozialen Netzwerk zu haben, scheint für immer mehr Menschen normal zu sein.
Das soziele Netze aber auch Gefahren haben, soll hier nicht verschwiegen werden. Umso mehr man in seinem Account über sich an persönlichen Informationen zeigt, desto gläserner wird man. Dies geht sicher weit über die Szenarien in George Orwell’s Buch 1984 hinaus. Nicht nur potentielle Arbeitgeber durchsuchen das (soziale) Netz nach Informationen zu Bewerbern, auch Menschen die einem nicht gut gesonnen sein mögen, können über soziale Netze Dinge erfahren, die man ggf. nicht öffentlich haben möchte.
Daher trotz aller Web 2.0 Euphorie der Tipp: Geben Sie in ihrem Account auf Facebook und Co. nur die Daten an, die sie als unbedenklich einstufen.
Dienstag, 10. März 2009, 10:02 Uhr
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SEO
Gehören Sie zu den Menschen, die auch mal über eine andere Suchmaschine als Google nach Informationen suchen? Kennen Sie überhaupt eine andere Suchmaschine?
Nutzer, die Kunde eine der großen Provider wie AOL oder T-Online sind, haben häufig die jeweilige Software des Providers installiert und somit z.B. AOL als Startseite im Browser. Diese Nutzer assoziieren: “Internet = AOL”. Es ist nicht ausgeschlossen, das diese Nutzer in der Eingabemaske auf AOL “www.google.de” eintippen, um auf die Startseite des Suchmaschinenprimus zu gelangen…
Zweifellos kann man auch mit anderen Suchmaschinen als über Google zu den Informationen gelangen die man sucht, doch eine andere Suchmaschine bedeutet nicht zwangsläufig andere Suchergebnisse. Im Laufe der letzten Jahre haben immer mehr Suchmaschinen an Bedeutung verloren und fristen ein Schattendasein – einige haben den Betrieb ganz eingestellt.
Wie Blogschrott berichtet, hat Lycos das teils sehr überfrachtete Webdesign eingestellt und präsentiert sich nun nur noch als reine Suchmaschine mit einer sehr aufgeräumten Startseite. Wer aber nun denkt, mit Lycos andere oder womöglich bessere Suchergebnisse zu erhalten, wird eher enttäuscht, denn Lycos die Suchergebnisse ähneln sehr denen von Google. Zumindest sind die Werbeanzeigen von Google übernommen. Probiere Sie es doch mal aus: www.lycos.de.
Somit gibt es – mal wieder – einen Grund mehr, nicht eine andere Suchmaschine nutzen zu müssen. Mag man von der Vormachtstellung Googles halten was man will – die Alternativen werden immer weniger.