Es ist noch gar nicht so lange her, da hat die Fachpresse die neuen Filmtechnik APS als bahnbrechende Neuigkeit im Bereich der Fotografie gelobt. Gegenüber der klassischen Fotografie mit Dunkelkammer und Entwicklung sicher ein Schritt, der in die richtige Richtung ging, doch seitdem die Digitalfotografie den Consumer- wie den Profibereich voll im Griff hat, spricht man über Kleinbild-Dias oder APS kaum noch.
Wer sich jedoch ernsthaft mit der Digitalfotografie beschäftigt und die Technik privat oder beruflich einsetzt, muss gegenüber der “guten alten Analogzeit” umdenken. Vieles ist einfacher, einiges erfordert aber andere Arbeitsweisen.
Genau hier setzt ein Buch an, welches sich “Lexikon Digitalfotografie” nennt. Mit diesem Nachschlagewerk sollte jeder ambitionierter Fotograf in der Lage sein, die Technik besser verstehen, Zusammenhänge begreifen und vieles der Informationen helfen auch bei der späteren Bearbeitung der Fotos im Photoshop.

Lexikon Digitalfotografie
Ab sofort ist die neue Version vom Adobe Photoshop elements in der Version 7 erhältlich. Die neue Version gibt es zurzeit nur für Windows.
Neuigkeiten im Photoshop elements 7
Adobe zeigt folgende Funktionen auf, die sich gegenüber der Vorgängerversion PS elements 6 geändert haben:
- Müheloses Entfernen sich bewegender Objekte aus einem Bild, z. B. Passanten oder Fahrzeuge
- Auswählen eines Bildbereichs und Anwenden von Effekten mit einer einzigen Mausbewegung
- Korrigieren in Sekundenschnelle, z. B. Zähne aufhellen oder Farben für den Himmel intensivieren
- Weichzeichnen von Oberflächen mit dem Filter für Portraitaufnahmen, während Kanten und Bilddetails gestochen scharf bleiben
- Schnelleres Auffinden von Fotos über das neue Texteingabefeld
- Präsentieren von Fotos in beeindruckenden Online-Alben, die sich anhand von Vorlagen wie „Weltreise“ oder „Dokumentation“ erstellen lassen
Dies sind freilich nur die Funktionen, die Photoshop elements zusätzlich und / oder in besserer Ausführung anbietet. Die zentralen Funktionen wie Ebenen, Effekten und weiteren Bedienelementen, die der Profiversion Photoshop CS4 entnommen wurden, sind natürlich wie gehabt vorhanden.
Arbeitsschritte, die im Photoshop CS4 fundierte Kenntnisse erfordern, sind in der elements-Version kaum oder gar nicht notwendig, da viele Schritte ausführlich beschrieben sind, zum Teil aber auch selbsterklärend sind. So werden vier zentrale Arbeitsbereiche unterschieden:
- Organisieren: Dies zeigt einen zentrale Bildverwaltungs-Übersicht mit vielen wichtigen Funktionen wie dem Bewerten von Bildern, Stichwort (Tags) – Vergabe, Sortierung / Zuordnung.
- Bearbeiten: Der eigentliche Editor mit diversen Effekten, den Ebenen, Auswahlwerkzeugen, Farbkorrekturmöglichkeiten, Textwerkzeugen, Retuschierwerkzeugen, etc.
- Erstellen: Ob Sie eine Diashow, ein Buch oder Ihre Fotos anders zusammen präsentieren möchten – hier wählen Sie die gewünschten Einstellungen
- Weitergabe: Ob die Bilder einfach nur abgespeichert oder doch im Photoshop Showcase, auf CD gebrannt oder per FTP auf einen Server hochgeladen werden sollen – bestimmen Sie hier, was mit ihren Fotos geschehen soll.
Wenn Sie Ihre Bilder schnell, einfach und semiprofessionell bearbeiten möchten, ist der neue Photoshop als elements Version sicher optimal. Dabei ist es egal, ob es sich um ihren privaten Fotos handelt oder um Bilder, die sie für Ihre Website vorbereiten wollen. Insbesondere Bilder, die in ein CMS oder ein Blogsystem integriert werden sollen, müssen vorher fürs Web optimiert werden – diese Arbeiten gehen mit dem Photoshop besonders komfortabel und schnell von der Hand.
Nähere Informationen zum Photoshop elements 7:
Besonders interessant für Hobbyfilmer und Digitalvideo-Freunde dürfte sein, das Adobe ein Paket anbietet, welches Photoshop elements 7 und das Videoschnittprogramm Premiere elements 7 kombiniert. Die Zusammenarbeit der beiden Programme ist vorbildlich und eine einfache Bedienung ist beim Videoschnitt unerlässlich.
Das Web 2.0 liefert jede Menge nützliche und unnötige neue Webseiten. Neben den diversen Communities bietet Adobe seit einiger Zeit die Beta – Version einer kostenlosen Bildbearbeitung an. Wer das richtige Programm Photoshop CS3 oder auch Photoshop Elements kennt, wird enttäuscht sein, denn die Fülle an Funktionen an der englischsprachigen Express – Version ist sehr begrenzt.
Den “normalen” Photoshop installiert man auf dem Rechner, wobei es sich bei Photoshop Express um eine Webseite handelt, auf der man sich einmalig anmelden muss. Nach dem Login kann man auf satte 2 Gigabyte Speicher verfügen und seine Bilder hochladen. Wer jetzt das Ebenen – Fenster, die Texteingabe-Funktion oder die bewährten Effekte und Auswahlmöglichkeiten nutzen möchte, sucht vergeblich. Der Funktionsumfang von der Express – Variante beschränkt sich auf einfache Bildbearbeitungsfunktionen wie Kontraständerungen, “Rote Augen”-Entfernung oder ein paar Farbveränderungen.
Nett dagegen ist die Möglichkeit, ein kleines eigenes öffentliches Foto-Album zu erstellen. So habe ich heute morgen mal auf die Schnelle ein einfaches Album erstellt.
Eingeloggt bieten sich Verknüpfungsfunktionen zu anderen Seiten wie zum Beipsiel zu Flickr.
Fazit:
Noch befindet sich Photoshop Express in der Beta-Phase. Der Funktionsumfang lässt meiner Meinung nach zu Wünschen übrig, doch man darf gespannt sein, welche Funktionen Adobe einbinden wird, wenn es offiziell wird.
Wer die Digitalfotografie zu seinem Hobby zählt, wird die neueste Version des Bildbearbeitungs-Programms Photoshop zu schätzen wissen. Der “kleine Bruder” vom Photoshop CS3 unterscheidet sich zunächst einmal im Preis. Kostet der “große Photoshop” rund 1070 Euro (bzw. rund 1600 für die Extended Version), so kostet die Elements 6 Version lediglich 100 Euro. Wer also seine Digitalfotos am Rechner bearbeiten will und den Kauf einer guten Bildbearbeitungssoftware überlegt, sollte sich über die Unterschiede der beiden Programme im Klaren sein.
Im Grunde kann man die wichtigsten Unterschiede schnell auflisten. Wenn Sie folgende Funktionen nicht benötigen, genügt voraussichtlich die günstige elements – Version:
- Präzise Werkzeuge (100% Kontrolle über jeden Pixel)
- Farbraum CMYK
- 3D – Funktionalität
- Bearbeitungsmöglichkeit von Video-Elementen und Animationen
Die Funktionen vom kleinen Bruder Elements sind so zahlreich und intuitiv zu bedienen, das jeder aus seinen Digitalfotos alles heraus holen kann.
- Einfach zu bienbare Funktionen für Bildmontagen
- Panorama – Funtion (schöne Panorama Fotos vom letzten Urlaub erstellen)
- Reparatur Pinsel zum Entfernen von Bildfehlern
- Fertige Vorlagen zur Erstellung von DVD Covern, Etiketten, Karten, etc.
- Umfangreiche Funktionen zur Sortierung und Organisation der Fotos. Hierzu gehört die Möglichkeit, Bilder mit Stichworten zu belegen, dies führt zu einer hilfreichen Suchfunktion.
Detailierte Informationen zu den drei Photoshop – Versionen erhält man auf der Seite von Adobe.
Wer Lust hat, sich den neuen “kleinen” Photoshop zu kaufen, der kann ihn günstig über Amazon bestellen:
Mac – Version
Windows – Version