Umso größer und inhaltlich entsprechend umfangreich eine Website ist, desto mehr Zeit (und Geld) kostet es, die Inhalte zu pflegen. Ab einer gewissen Unternehmensgröße ist eine umfangreiche auf einem CMS gestützte Website selbstverständlich, doch Kleinunternehmer, Vereine oder Privatpersonen benötigen häufig keine aufwendigen Webprojekte. …weiterlesen
Freitag, 11. September 2009, 10:50 Uhr
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Eigentlich sitzen Suchmaschinen-Optimierer vor dem stationären Rechner und gehen Keyword-Listen durch, schreiben suchmaschinenfreundliche Texte oder recherieren nach zielgruppenrelevanten Begriffen für ein Projekt. Zum Telefonieren mit dem Volksphone oder gar im Netz zu surfen fehlt vielen die Zeit. Wie bitte? Was ist denn bitte ein “Volksphone”? …weiterlesen
Bevor nun morgen am Tag der Umwelt der Film Home offiziell zu sehen sein wird, möchte ich dem geneigtem Leser darüber informieren, das Microsoft nun seine Suchmaschine Bing, die eine zeitlang den Codenamen Kumo trug, online gestellt hat. Wie gut Bing wirklich ist, wird sich in nächster Zeit zeigen, doch erste Tests zeigen eine deutlich bessere Qualität an Suchergebnissen, als von vielen erwartet. Im folgenden eine Liste einiger Quellen, die sich mit Bing im Detail beschäftigt haben.
- Der nette SEO beschreibt die einzelnen Suchfunktionen in seinen eigenen Bing-Test. Er kommt zu dem Ergebnis, das sich die Suchergebnisse in einigen Fällen mit denen von Yahoo und Google decken. Die Videosuche hingegen teilweise nicht relevante Ergebnisse liefert.
- Netwege beurteilt den Start von Bing als recht gelungen, wobei er besonders begrüßen würde, wenn Microsoft an der Monopol-Stellung von Google nagen würde.
- Das SEO-Handbuch berichtet über einen Marktanteil von rund 6%, den Bing nach wenigen Tagen erreicht haben soll. Wie weit dieser Wert Bestand haben wird, wird sich zeigen, der Start war jedoch gut.
Komme ich nun zu meinem kleinen Test.
Design von Bing
So minimalistisch wie Google ist Bing nicht, aber so überfrachtet wie Yahoo auch nicht. Nett und aufgeräumt präsentiert sich Bing. Es sind einige Web 2.0 – Funktionen enthalten und die Navigation ist einfach und schlicht. Hinter der Such-Maske wird ein Landschafts-Foto gezeigt, welches jeden Tag wechselt. Ein nettes Gimmick.
Usability – Bing
Wer wie ich, jahrelang mit den Programmen von Microsoft gearbeitet hat, aber seit rund 2 Jahren die einwandfreie Benutzerfreundlichkeit von Mac OS zu schätzen weiß, erkennt bei der Bedienung von Bing, das Microsoft bei der Entwicklung neuer Dienste auch an den Benutzer denken kann. Obwohl man sagen muss, das die grobe Navigation doch sehr an Google erinnert. Das ist vermutlich Absicht, denn Microsoft hat sicher das Ziel, Google Nutzer zu animieren, den eigenen Suchdienst zu befragen.
Bing – Funktionen
Videos in der Videosuche werden, wenn man mit dem Mauszeiger drüber fährt, kurz angespielt. Dieses feine, aber simple Feature ist sicher praktisch, so kann man sich schnell einen Eindruck vom Inhalt des Videos machen.
Auffällig bei der Bildersuche ist, das hier die Bilder zunächst ohne jegliche Zusatz-Infos angezeigt werden und erst bei Mauskontakt Dateigröße, Dateiname und die zugehörige Adresse angezeigt wird. Ebenfalls fällt auf, das der gesuchte Begriff im Dateinamen des Bildes enthalten sein muss. Hier ist also eher keine semantische Themenrelevanz vorhanden. Ein wenig Barrierefreiheit wollte Microsoft wohl schaffen, in dem die Bilder über eine kleine Symbolleiste in verschiedenen Größen dargestellt werden können.
Suchergebnisse
Das wichtigste sind und bleiben die Suchergebnisse. Hier zeigt sich wohl die größte Überraschung, denn die Ergebnisse sind besser, als ich es erwartet habe. Mir fiel auf, das Anfragen nach Produkten verstärkt die jeweiligen Herstellerseiten, Foren und Serviceseiten gelistet wurden und die üblichen Verkaufsangebote an tieferen Stellen. Dies mag allerdings daran liegen, das ja bis jetzt kein Seitenbetreiber speziell seine Webseite für Bing optimiert hat. Sollte der positive Trend von Bing anhalten, so werde auch nicht umhin kommen, Webseiten für Bing zu optimieren.
Sehr sinnig ist die Funktion, das “verwandte Suchvorgänge” links neben den eigentlichen Suchergebnissen platziert werden. Diese können die Suche themenrelevant spezialisieren. Wie gut diese Liste an Begriffen künftig sein wird, ist abzuwarten.
Fazit: Bing hat einen guten Start hingelegt, könnte eine Konkurrenz zu Google werden, aber aus der Vergangenheit ist bekannt, das Google jeden Gegner trotzen konnte. Frischer Wind ist zumindest auf dem Suchmaschinen-Markt vorhanden, das ist sicher zu begrüßen.
Kritiker behaupten schon Jahre, das Microsoft lange das Internet als Geschäftsfeld zu wenig beachtet hat und daher ehemals kleine Firmen wie Google indirekt zum, Erfolg verholfen haben. Das dem so ist, kann man daran ablesen, das Microsoft noch in diesem Jahr mit der eigenen Suchmaschine, die sich Bing nennt, auf dem Markt kommen will.
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So schnell, wie das Web 2.0 so einige Hypes und Trends hervor brachte, so schnell starben einige auch wieder oder fristen bestenfalls ein Nischendasein. Das wohl zurzeit am meisten diskutierte Thema ist, wie es mit dem Microblogging Dienst Twitter weitergeht. Aus dem Nischendasein ist Twitter längst heraus und kann bei so manchen Ereignissen ein schnellerer Nachrichtendienst als so manche richtige Nachrichtenseite sein.
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Dienstag, 10. März 2009, 10:02 Uhr
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SEO
Gehören Sie zu den Menschen, die auch mal über eine andere Suchmaschine als Google nach Informationen suchen? Kennen Sie überhaupt eine andere Suchmaschine?
Nutzer, die Kunde eine der großen Provider wie AOL oder T-Online sind, haben häufig die jeweilige Software des Providers installiert und somit z.B. AOL als Startseite im Browser. Diese Nutzer assoziieren: “Internet = AOL”. Es ist nicht ausgeschlossen, das diese Nutzer in der Eingabemaske auf AOL “www.google.de” eintippen, um auf die Startseite des Suchmaschinenprimus zu gelangen…
Zweifellos kann man auch mit anderen Suchmaschinen als über Google zu den Informationen gelangen die man sucht, doch eine andere Suchmaschine bedeutet nicht zwangsläufig andere Suchergebnisse. Im Laufe der letzten Jahre haben immer mehr Suchmaschinen an Bedeutung verloren und fristen ein Schattendasein – einige haben den Betrieb ganz eingestellt.
Wie Blogschrott berichtet, hat Lycos das teils sehr überfrachtete Webdesign eingestellt und präsentiert sich nun nur noch als reine Suchmaschine mit einer sehr aufgeräumten Startseite. Wer aber nun denkt, mit Lycos andere oder womöglich bessere Suchergebnisse zu erhalten, wird eher enttäuscht, denn Lycos die Suchergebnisse ähneln sehr denen von Google. Zumindest sind die Werbeanzeigen von Google übernommen. Probiere Sie es doch mal aus: www.lycos.de.
Somit gibt es – mal wieder – einen Grund mehr, nicht eine andere Suchmaschine nutzen zu müssen. Mag man von der Vormachtstellung Googles halten was man will – die Alternativen werden immer weniger.
Vor einigen Jahren war Google “nur” eine erfolgreiche Suchmaschine. Inzwischen bietet Google eine Fülle von (kostenlosen) Diensten an, die neben den Datenschützern auch diverse Berufsgruppen der IT-Branche zumindest nachdenklich machen.
Wer eine hochwertige und individuelle Webseite erstellen möchte, benötigt entweder das nötige Know-How oder greift auf die Dienstleistungen eines Webdesigners zu. Die diversen Programme, mit der man sich nach dem Baukasten-Prinzip eine Homepage “zusammen klicken” kann, waren mir schon lange ein Graus – nun gibt es ein solches Programm von Google online. Da diese Dienstleistung namens Google Sites kostenlos angeboten wird, werden vermutlich recht viele Nutzer Google Sites zumindest ausprobieren.
Ganz ohne Kenntnisse der Web-Standards wie HTML oder CSS kann lassen sich flott und benutzerfreundlich Webseiten nach dem Baukasten-Prinzip erstellen. Lediglich ein Template, welches Farben, Schriftarten und das Layout vorgeben, lassen sich wählen.
Was bedeutet dies für Webdesigner?
Es ist davon auszugehen, das Google die Funktionen von Google Sites stetig ausbauen wird und die Nutzer nach und nach teils Funktionen vorfinden werden, die eine gewisse individuelle Note der Site ermöglicht, doch eine professionell gestaltete Website nach den Vorstellungen und Vorgaben eines Kunden lassen sich nicht so einfach als Online-Programm verwirklichen. Ich gehe davon aus, das Webdesigner auch in absehbarer Zeit mit hochwertigen Designs, fairer Beratung und der individuellen Umsetzung der Kundenwünsche den Google Sites trotzen werden.
Werden Google Sites besser gelistet als normale Webseiten?
Schon geraume Zeit bietet Google unterschiedliche Hosting-Varianten (Blog, Office-Daten, Kontakte, Termine, Mails, Videos, Fotos, etc.) an. Nun auch auf deutsch die Google Sites. Im Bezug auf SEO (Suchmaschinen-Optimierung) dürfte es spannend werden, wie Google die “eigenen” Seiten im Vergleich zu normalen Webseiten in den Suchergebnissen platzieren wird.
Zur Zeit ist es so, das diverse Parameter bei der “Onpage-Optimierung” einer Webseite teils starke Auswirkungen auf die Platzierungen haben. Sollte Google das Ziel haben, die Dienstleistungen eines normalen Hosters (mit Domainregistrierungen, Webspace-Paketen, etc.) anbieten wollen, wäre zumindest denkbar, das Google Sites besser gerankt wären, als google-fremde Domains. Es bleibt spannend.
Dienstag, 28. Oktober 2008, 11:20 Uhr
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SEO
Wer sich mit dem Thema Suchmaschinen-Optimierung (SEO) beschäftigt, kennt das Problem: Man arbeitet hart, um eine Webseite mit ausgesuchten Begriffen in dem Suchindex von Google auf eine möglichst hohe Position zu hieven. Dann beginnt die Arbeit, diese Platzierung zu halten.
Viele Suchmaschinen-Optimierer träumen schon lange davon, direkten und schnellen Einfluss auf die Platzierungen zu nehmen. Es wäre doch schön, wenn ein Webseitenbetreiber seine Seite einfach per Klick in die obersten Platzierungen einreien könnte und die ungeliebten Mitbewerber einfach wegklicken könnte. Klar, es würde so eine stark genutzte “Katze & Maus – Jagd” beginnen, doch für viele wäre das verlockend.
In gewisser Weise hat Google nun genau diesen Service realisiert, wie Golem heute berichtet. Ausgesuchte Nutzer können Suchergebnisse beeinflussen, wie es auch auf Wikia Search funktioniert. Wobei es hier einen entscheidenden Unterschied gibt: Angemeldete Google Nutzer können zwar Seiten bewerten, bearbeiten und löschen, doch hat dies – im Gegensatz zu Wikia Search – keinen Einfluss auf den eigentlichen Suchindex. Die vorgenommenen Änderungen wirken sich nur auf die eigene Anzeige aus.
Wer die Taktik von Google kennt, geht jedoch davon aus, das die so gewonnenen Daten sich später auf die Qualität der Suchergebnisse auswirken wird. Bleibt abzuwarten, ob es “das Ende der klassischen Suchmaschinenoptimierung” bedeutet.