Soziale Netzwerke

Vom Web 2.0 ist immer noch die Rede, obwohl es viele nicht mehr hören können. Neben Blogs sind die vielen sozialen Netzwerke eine typische Entwicklung, die man im Bezug auf das viel zitierte Web 2.0 nennen muss.

Soziale Netzwerke: Rasante Entwicklung im Web 2.0

Wie die Online-Ausgabe der FAZ (Beitrag wurde von der FAZ gelöscht) auf Basis einer Studie von Nielsen Wire schreibt, sind die sozialen Netzwerke wie Facebook, Myspace und Co. auf der „Überholspur“. Die Studie zeigt unter anderem, welche Anbieter im Bereich der sozialen Netzwerke welche Zuwächse erfahren.

9 große Industrieländer wurden in dieser Studie erfasst und ausgewertet. Dabei fällt auf, das die beiden typischen Web 2.0 – Anwendungen Blogs und eben die sozialen Netzwerke die größten Zuwachsraten verzeichnen.

Was ist ein soziales Netzwerk?

Jeder Mensch kennt andere Menschen. Soziale Netzwerke wie z.B. Facebook nutzen diese Tatsache, indem Sie jedem Menschen eine kostenlose Mitgliedschaft anbieten. Mit dem Account in einem sozialen Netzwerk kann man je nach Anbieter eine Fülle von Funktionen nutzen.

  • Suche nach Menschen, die man aus dem echten Leben kennt: Freunde, ehemalige Arbeitskollegen, Schulfreunde, Verwandte,… Um diese Menschen zu finden, ist es aber notwendig, das diese Menschen ebenfalls einen Account im gleichen Netzwerk besitzen. Um sich finden lassen zu können, ist es notwendig, ein Mindestmaß an persönlichen Daten von sich zu hinterlegen.
  • Über die Profile anderer lassen sich neue Menschen kennenlernen.
  • Über ein integriertes Nachrichtensystem kann man mit anderen im Kontakt bleiben.
  • Es lassen sich diverse Daten (Bilder, Videos, Links, etc.) über das Netzwerk austauschen.
  • Zu einem Account gehört häufig ein Blog, der es ermöglicht, aktuelle Informationen über sich bekannt zu geben.
  • Innerhalb eines Netzwerkes gibt es Gruppen oder Foren, in denen sich Nutzer zu einem Thema zusammen finden können.
  • Jeder kann Termine in seinem Account verwalten, die andere Nutzer einsehen können.

Die obige Liste zeigt nur die wichtigsten Funktionen, je nach Netzwerk unterscheiden sich die Funktionen. Da sich diese Netzwerke stark steigender Beliebtheit erfreuen, kann man davon ausgehen, das ein immer größer werdender Teil unserer Freizeit online verbracht wird. Einen Account in einem sozialen Netzwerk zu haben, scheint für immer mehr Menschen normal zu sein.

Das soziale Netze aber auch Gefahren haben, soll hier nicht verschwiegen werden. Umso mehr man in seinem Account über sich an persönlichen Informationen zeigt, desto gläserner wird man. Dies geht sicher weit über die Szenarien in George Orwell’s Buch 1984 hinaus. Nicht nur potentielle Arbeitgeber durchsuchen das (soziale) Netz nach Informationen zu Bewerbern, auch Menschen die einem nicht gut gesonnen sein mögen, können über soziale Netze Dinge erfahren, die man ggf. nicht öffentlich haben möchte.

Daher trotz aller Web 2.0 Euphorie mein „social meda Tipp“:
Geben Sie in ihrem Account auf Facebook und Co. nur die Daten an, die sie als unbedenklich einstufen. Als unbedenklich sollten man solche Statusmeldungen verstehen, die man JEDEM Menschen ohne zu Zögern mitteilen würde. Mit JEDEM meine ich: Freunden, Verwandten, Arbeitskollegen, Arbeitgebern, Krankenkassen, Versicherungen, Banken sowie Mitbewerbern oder ehemaligen Arbeitgebern.

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