Volksphone – IPhone ohne Vertrag gewinnen

Eigentlich sitzen Suchmaschinen-Optimierer vor dem stationären Rechner und gehen Keyword-Listen durch, schreiben suchmaschinenfreundliche Texte oder recherchieren nach zielgruppenrelevanten Begriffen für ein Projekt. Zum Telefonieren mit dem Volksphone oder gar im Netz zu surfen fehlt vielen die Zeit. Wie bitte? Was ist denn bitte ein „Volksphone“?

Dieses Phone gibt es nicht. Doch wenn man den Erfolg, den Apple mit dem iPhone hat betrachet, könnte das iPhone durchaus zum Volksphone avancieren. Wenn ich richtig informiert bin, hat der Springer-Verlag mit „Volksprodukten“ in Form einer crossmedialen Produktinszinierung die „Volks-Aktion“ ins Leben gerufen. Neben dem Volkscomputer, der Volks-Arznei und dem 2006 verkauftem Volks-Handy gab es das Volksphone (noch?) nicht. Ob es das Volksphone irgendwann geben wird, entzieht sich meiner Kenntnis, doch wenn, wird es wohl nicht das iPhone sein.

Der Trubel um das Volksphone ist allerdings in SEO Kreisen unübersehbar, denn der 3GStore veranstaltet einen SEO Contest, bei dem jeder teilnehmende Blogger ein Volksphone iPhone 3G ohne Vertrag gewinnen kann. Dazu muss die eigene Seite mit dem Begriff – raten Sie mal – Volksphone auf dem ersten Platz der Suchmaschine Google gelistet sein. Doch nicht irgendwann, sondern genau am 23. September 2009 um 22:00 Uhr. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dies zu erreichen ist nicht hoch, denn die echten Webdesign und SEO Projekte meiner Kunden haben selbstverständlich Vorrang.

Das Volksphone als Garant für eine gute Google-Position?

An diesem Contest teil zu nehmen hat mich jedoch gereizt, denn auf diesem Wege kann ich Ihnen eine kleine kostenlose Einführung in das Verfassen eines „SEO-Textes“ mit dem Suchbegriff „Volksphone“ geben, der reale Chancen hat, in Suchmaschinen wie Google eine vernünftige (trafficstarke) Position zu erreichen.

Um einen Text zu schreiben, der mit einem bestimmten Suchbegriff in den Suchmaschinen eine gute Platzierung erhalten soll, ist die Verwendung des Begriffes im Text naheliegend. In den Anfangszeiten des Internet reichte es teilweise aus, den Begriff möglichst oft zu nennen. Man konnte damals durchaus Erfolg haben, wenn man einen Text ausschließlich bestehend aus dem Keyword online stellte. Doch Suchmaschinen sind heutzutage so intelligent, das sie Bindewörter, Satzbau, Textstruktur und die Textlänge erkennen und entsprechend beurteilen können. Es ist davon auszugehen, das Absätze, Keyworddichte (wie oft wird der Suchbegriff im Verhältnis zum restlichen Text benutzt) und auch die Verwendung von Synonymen und diversen Schreibweisen (Wortbeugungen, Singular / Plural) eine Rolle spielen.

Darüber hinaus kann es in Maßen ratsam sein, Suchbegriffe im Fliesstext zu formatieren, also fett oder kursiv zu stellen. Eine weitere wichtige Eigenschaft eines SEO-Textes ist die Verwendung von Überschriften. Webseiten werden mit der Seitenbeschreibungssprache HTML erzeugt. Überschriften werden mit dem so genannten „h1-Tag“ (Headline1 / h1, Headline2 / h2, Headline3 / h3, etc.) deklariert, welches für Suchmaschinen als Überschrift erkannt wird. Es ist sinnvoll, den Suchbegriff bereits in der Überschrift zu verwenden.

Neben dem sichtbarem Text kann von diversen so genannten META-Tags Gebrauch gemacht werden. Der als sehr wichtig angesehene Titel sollte jede Webseite beinhalten. Darüber hinaus kann man die Seite mit teils umstrittenen meta-Keywords und einer meta-Beschreibung vervollständigen.

Sofern es inhaltlich passt, kann man auch Auflistungen oder Nummerierungen nutzen, um Suchbegriffe im Text zu platzieren. Welche Tipps man auch immer anwendet: Das Wichtigste ist und bleibt, das man den Text in erster Linie für den Leser schreibt und nicht (nur) für die Suchmaschine. Nicht nur unter Bloggern gilt der gute, alte Grundsatz: „Content is King“.

Es klingt ja sehr verlockend ein iPhone zu gewinnen, doch was soll ich mit einem zweiten? 😉

Frei nach dem olympischen Motto „dabei sein ist alles“ habe ich diesen Blog-Beitrag zum Volksphone geschrieben. Nun bin ich gespannt, welchen Platz mein Artikel in der Google-Listung erlangen wird.

Abschließend möchte ich noch anmerken, das mein Computer seinen Strom (noch) nicht aus dem „Volkskraftwerk (taz-Artikel)“ bezieht, sondern normal vom regionalen Stromanbieter.

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