Mittwoch, 10. Februar 2010, 11:16 Uhr
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Online Trends
Soziale Netzwerke wie Facebook (lt. eigenen Angaben 400 Millionen User weltweit) und der Microblogging-Dienst Twitter sind aus dem Web nicht mehr wegzudenken. Täglich tauschen Millionen Menschen private und geschäftliche Informationen jeder Art in Echtzeit aus. Facebook fragt: “Was machst Du gerade?”, Twitter möchte wissen “Was gibt’s Neues?” – die darunter liegende Eingabefelder gehören wohl zu den meist genutzten Formularen im Netz. …weiterlesen
Surfen Sie noch mit einem Desktop-Computer? Ja? Wie altmodisch
Heute feiert das Internet nicht nur sein 25 jähriges Bestehen in Deutschland, heutzutage surfen immer mehr Nutzer mit einem mobilen Endgerät wie zum Beispiel dem iPhone von Apple (Affiliate-Link) durch das moderne Medium Internet. …weiterlesen
Es gab Zeiten, da hat niemand lange überlegt, welches Betriebssystem man als normaler Anwender auf seinem Computer nutzen möchte. Windows (Version 3.1, 95, 98 und xp) war auf fast jedem neuen Rechner vorinstalliert und man konnte – mehr oder weniger – nach dem Aufbauen und Anschließen los legen.
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Es war nur eine Frage der Zeit, bis große Suchmaschinen Twitter-Einträge durchsuchen und im eigenem Index auflisten. Interessant ist jedoch, das es nicht Google ist, der diesen Schritt geht, sondern der aktuelle Herausforderer Bing von Microsoft.
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Bevor nun morgen am Tag der Umwelt der Film Home offiziell zu sehen sein wird, möchte ich dem geneigtem Leser darüber informieren, das Microsoft nun seine Suchmaschine Bing, die eine zeitlang den Codenamen Kumo trug, online gestellt hat. Wie gut Bing wirklich ist, wird sich in nächster Zeit zeigen, doch erste Tests zeigen eine deutlich bessere Qualität an Suchergebnissen, als von vielen erwartet. Im folgenden eine Liste einiger Quellen, die sich mit Bing im Detail beschäftigt haben.
- Der nette SEO beschreibt die einzelnen Suchfunktionen in seinen eigenen Bing-Test. Er kommt zu dem Ergebnis, das sich die Suchergebnisse in einigen Fällen mit denen von Yahoo und Google decken. Die Videosuche hingegen teilweise nicht relevante Ergebnisse liefert.
- Netwege beurteilt den Start von Bing als recht gelungen, wobei er besonders begrüßen würde, wenn Microsoft an der Monopol-Stellung von Google nagen würde.
- Das SEO-Handbuch berichtet über einen Marktanteil von rund 6%, den Bing nach wenigen Tagen erreicht haben soll. Wie weit dieser Wert Bestand haben wird, wird sich zeigen, der Start war jedoch gut.
Komme ich nun zu meinem kleinen Test.
Design von Bing
So minimalistisch wie Google ist Bing nicht, aber so überfrachtet wie Yahoo auch nicht. Nett und aufgeräumt präsentiert sich Bing. Es sind einige Web 2.0 – Funktionen enthalten und die Navigation ist einfach und schlicht. Hinter der Such-Maske wird ein Landschafts-Foto gezeigt, welches jeden Tag wechselt. Ein nettes Gimmick.
Usability – Bing
Wer wie ich, jahrelang mit den Programmen von Microsoft gearbeitet hat, aber seit rund 2 Jahren die einwandfreie Benutzerfreundlichkeit von Mac OS zu schätzen weiß, erkennt bei der Bedienung von Bing, das Microsoft bei der Entwicklung neuer Dienste auch an den Benutzer denken kann. Obwohl man sagen muss, das die grobe Navigation doch sehr an Google erinnert. Das ist vermutlich Absicht, denn Microsoft hat sicher das Ziel, Google Nutzer zu animieren, den eigenen Suchdienst zu befragen.
Bing – Funktionen
Videos in der Videosuche werden, wenn man mit dem Mauszeiger drüber fährt, kurz angespielt. Dieses feine, aber simple Feature ist sicher praktisch, so kann man sich schnell einen Eindruck vom Inhalt des Videos machen.
Auffällig bei der Bildersuche ist, das hier die Bilder zunächst ohne jegliche Zusatz-Infos angezeigt werden und erst bei Mauskontakt Dateigröße, Dateiname und die zugehörige Adresse angezeigt wird. Ebenfalls fällt auf, das der gesuchte Begriff im Dateinamen des Bildes enthalten sein muss. Hier ist also eher keine semantische Themenrelevanz vorhanden. Ein wenig Barrierefreiheit wollte Microsoft wohl schaffen, in dem die Bilder über eine kleine Symbolleiste in verschiedenen Größen dargestellt werden können.
Suchergebnisse
Das wichtigste sind und bleiben die Suchergebnisse. Hier zeigt sich wohl die größte Überraschung, denn die Ergebnisse sind besser, als ich es erwartet habe. Mir fiel auf, das Anfragen nach Produkten verstärkt die jeweiligen Herstellerseiten, Foren und Serviceseiten gelistet wurden und die üblichen Verkaufsangebote an tieferen Stellen. Dies mag allerdings daran liegen, das ja bis jetzt kein Seitenbetreiber speziell seine Webseite für Bing optimiert hat. Sollte der positive Trend von Bing anhalten, so werde auch nicht umhin kommen, Webseiten für Bing zu optimieren.
Sehr sinnig ist die Funktion, das “verwandte Suchvorgänge” links neben den eigentlichen Suchergebnissen platziert werden. Diese können die Suche themenrelevant spezialisieren. Wie gut diese Liste an Begriffen künftig sein wird, ist abzuwarten.
Fazit: Bing hat einen guten Start hingelegt, könnte eine Konkurrenz zu Google werden, aber aus der Vergangenheit ist bekannt, das Google jeden Gegner trotzen konnte. Frischer Wind ist zumindest auf dem Suchmaschinen-Markt vorhanden, das ist sicher zu begrüßen.
Kritiker behaupten schon Jahre, das Microsoft lange das Internet als Geschäftsfeld zu wenig beachtet hat und daher ehemals kleine Firmen wie Google indirekt zum, Erfolg verholfen haben. Das dem so ist, kann man daran ablesen, das Microsoft noch in diesem Jahr mit der eigenen Suchmaschine, die sich Bing nennt, auf dem Markt kommen will.
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So schnell, wie das Web 2.0 so einige Hypes und Trends hervor brachte, so schnell starben einige auch wieder oder fristen bestenfalls ein Nischendasein. Das wohl zurzeit am meisten diskutierte Thema ist, wie es mit dem Microblogging Dienst Twitter weitergeht. Aus dem Nischendasein ist Twitter längst heraus und kann bei so manchen Ereignissen ein schnellerer Nachrichtendienst als so manche richtige Nachrichtenseite sein.
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Dienstag, 28. April 2009, 13:39 Uhr
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Online Trends
Wer in der modernen Welt einen Film sehen möchte, hat die Qual der Wahl. Einige gehen nach wie vor zum richtigen Film-Erlebnis ins Kino mit exzellenter Ton- und Bildqualität. Andere warten, bis der gewünschte Streifen auf DVD erschienen ist und sehen sich den Film über die heimische Surround-Anlage an. Inzwischen kann man fast alles, bevor es im Fernsehen gesendet wird, in oft noch mäßiger Qualität auf Youtube sehen…
Welches Medium man auch immer den Vorzug gibt, den Start des Umweltfilms “Home” am 05. Juni 2009 wird wohl jeder mitbekommen. Dabei wird es egal sein, ob man sich auf Youtube aufhält, den Fernseher einschaltet, an einer Großbild-Leinwand vorbei kommt oder ins Kino geht.
Wie freshzweinull berichtet, wird am 05. Juni der Cross-Plattform-Film “Home” zum Tag der Umwelt zeitgleich über verschiedene Medien veröffentlicht. So wird nicht nur erreicht, das ein möglichst großes Publikum den Film (zum Teil kostenlos) sehen kann. Aus Marketing-Sicht ein neues und bemerkenswertes Vorgehen. Der zeitgleiche Start des Films soll folgende Medien bedienen:
Darüber hinaus wird es über Google Maps die Möglichkeit geben, geographische Zusatz-Informationen zu erhalten.
Inhaltlich geht es bei dem Film um das aktuelle Thema Nummer 1: Unsere Umwelt und die Zerstörung unseres Planeten durch den Menschen. Der Film dürfte nicht nur inhaltlich herausragend und wichtig sein, auch ein hohes filmtechnisches Niveau ist zu erwarten. Der Fotograf Yann Arthus-Bertrand hat die Regie übernommen und Luc Besson produzierte den Film.
Die Menschen, die den Film weder im Kino, noch übers Internet sehen können, werden vermutlich die noch fehlenden Medien nutzen können. Ich erwarte, das es den Film “Home” auch auf DVD geben wird und er als Download über iTunes vertrieben wird.
Man darf sich also auf den Tag der Umwelt dieses Jahr freuen, aber gleichzeitig gespannt sein, welche Auswirkungen der Film auf unsere Gesellschaft, politische Entscheidungen und dem Zustand unseres Heimatplaneten haben wird.